Bei einem Spaziergang ganz früh morgens im August 2010 begegneten wir uns in einem Park: er lief auf mich zu, setzte sich vor meine Füße und schaute mich neugierig fragend mit seinen großen Dackelaugen an.

Der Blick dieses kleinen Kerls berührte mich so sehr, dass ich den Besitzer fragte, ob ich ein Foto von ihm machen dürfe. Ich speicherte es auf dem PC und vergaß es.

Erst in diesem Sommer, also zwei Jahre später, fiel es mir wieder in die Hände, und jetzt endlich wollte ich ihn malen.

Als er mich dann aus dem fertigen Bild wieder genauso ansah wie damals im Rombergpark, war im gleichen Augenblick der große Wunsch da, ihn noch einmal wieder zu sehen . . .

Ich wollte eine Kleinanzeige unter „Verschiedenes“ in einer großen Tageszeitung aufgeben: „Welcher Dackelbesitzer war am . . .“. Für die Redaktion aber war es unbedingt eine „Lesergeschichte“, so dass aus der geplanten Kleinanzeige ein großer Artikel wurde, und hiermit die Suche nach einem unbekannten Dackel ihren Lauf nahm.

Und tatsächlich - die Besitzer meiner „Spaziergangsbekanntschaft“ meldeten sich. Meine Freude war riesengroß. So durfte ich „Felix“ tatsächlich noch zweimal wiedersehen: bei einem Besuch bei mir zuhause und einige Tage später in eben jenem Park, in dem wir uns das erste Mal begegnet sind.

Mit dabei an diesem Tag war natürlich auch der Redakteur – für ihn die Gelegenheit, eindeutige „Beweisfotos“ zum happy end dieser „Suchgeschichte“ zu machen . . .

(Mein herzlicher Dank geht an Felix‘ Besitzer, die mir diese große Freude gemacht haben und an den Redakteur der Tageszeitung, ohne dessen Artikel ich diesen sehr besonderen kleinen Kerl wahrscheinlich nicht wiedergefunden hätte.)